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Erste Halbzeit Top, zweite Halbzeit Flop – Abstieg

PSV Bochum – TuS Kaltehardt  5:3 (1:3)

Im Gegenzug verhinderte Stefan Braun den Rückstand als er gegen Frommberger glänzend Parierte. In der 19. Min. war er aber gegen Frommberger machtlos, der das 1:0 erzielte. In der 23. Min. schlug der TuS zurück. Einen Freistoßknaller von Denis Kovalik konnte Petronaci nur abklatschen und Manuel Dautz erzielte den nicht unverdienten Ausgleich. Und es kam noch besser. Nach einem Foul an Deniz Temel zeigte der Unparteiische auf den „Punkt“. Diesmal, nach seinem Fehlschuss gegen Concordia, verwandelte Kovalik sicher zum 1:2. Die „Polizisten“ drängten nun verstärkt auf den Ausgleich, aber die Abwehrreihe mit Ide, Löhken und Tobias Wilde ließ nichts anbrennen. Im Gegenteil. In der 41. Min. erhöhte Christopher Gajewski nach einem schönen Zuspiel von Nebil Baaroum sogar auf 1:3.

In der zweiten Halbzeit drehte sich das Spiel komplett. Die Gastgeber gaben nun Vollgas und nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff fiel das 2:3. Eine Hereingabe von Gavranovíc lenkte Tobias Wilde ins eigene Tor. Die Gastgeber waren nun total überlegen und erzielten in der 61. Min., durch Frommberger, den verdienten Ausgleich. Der TuS kam nun überhaupt nicht mehr ins Spiel und es war nur eine Frage der Zeit, bis die „Polizisten“ den TuS verhaften würden.

In der 81. Min. war es dann soweit. Michael Wurst drang in den Strafraum ein und Stefan Ide grätschte Wurst den Ball vom Fuß. Der „PSV-Routinier“ ließ sich fallen und der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters zauberte bei den Spielern der Gastgeber ein Lächeln ins Gesicht. Der Gefoulte nahm das Geschenk des Schiedsrichters dankend an und verwandelte den „11er“ sicher zur Führung. Der TuS steckte nun völlig auf und in der letzten Spielminute erzielte Gavranovic den 5:3-Endstand.
„Wir führen verdient mit 3:1, dann fällt so ein dummes, abseitsverdächtiges Gegentor und die Nerven liegen blank. Wir waren erstarrt wie das Kaninchen vor der Schlange“, war Marc Sänger nach dem Spiel restlos bedient.
Was sich in den letzten Monaten schon abzeichnete wurde nun Gewissheit. Nach nur einem Jahr Bezirksligazugehörigkeit steigt die „TuS-Truppe“ wieder in die Kreisliga ab.

TuS Kaltehardt: S. Braun, S. Ide, Lars Franz(T. Wilde), T. Löhken, N. Baaroum, M. Schlager, M. Dautz, A. Wilde, C. Gajewski(M. Gwis), D. Kovalik, D. Temel

Tore: 1:0 Frommberger, 1:1 Dautz, 1:2 Kovalik (FE), 1:3 Gajewski, 2:3 T. Wilde (ET)
3:3 Frommberger, 4:3 Wurst (FE), 5:3 Gavranovic
 

 

RW Stiepel II – TuS Kaltehardt II  3:0 (1:0)

Mit dem letzten Aufgebot reiste die “Zweite” zum Tabellensiebten. Den starken Gastgebern gelang in der 25. Min. der Führungstreffer. In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber durch einen Doppelschlag auf 3:0 davon und vergrößerten so die Abstiegssorgen der TuS-Reserve.

Nachdem die zweite Mannschaft von Märk. Hattingen als erster Absteiger feststeht und auch die SF Schnee mit acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz kaum noch Chancen auf den Ligaverbleib haben, wird es noch für drei Mannschaften ganz eng. Mit 25 Punkten stehen der TuS II und die Mannschaft von Hill Hattingen II, die im letzten Spiel zu Gast beim TuS ist, noch über dem Strich. Mit 23 Punkten und schon ein Spiel mehr auf dem Konto belegt zur Zeit der FSV Witten II den Relegationsplatz.

TuS Kaltehardt II: U. Reizuch, M. Jordan, M. Schostock, P. Poersch, J-D. Schwintek, B. Türkel, R. Polanik, K. Rostek (G. Lai), D. Scherlo, A. Benevenga, T. Risse (S. Schwefer)
Tore: 1:0 (25.) Jahn, 2:0 (75.) Germerodt, 3:0 (77.)