2013 - heute

Der TuS Kaltehardt beschloss am 15. April 2012, in der Saison 2012/2013 nicht mehr in der 1. Bundesliga zu spielen. Es gab viele Gründe die uns bewogen haben diese Entscheidung zu treffen (fehlende Spieler mit Bundesligareife, fehlendes Interesse im eigenen Verein, zu reformierende Statuten und so weiter und so weiter).


In 2012 sind 2 weitere verdiente Mitglieder von uns gegangen: Hans Luthe, einer der Mitglieder aus der Gründungszeit, starb kurz vor Vollendung seines 80. Geburtstages und Wolfgang Herrmann, der seit mehreren Jahren an einer heimtückischen Krankheit litt und dieser mit 62 Jahren erlag. Die erste Karambolmannschaft belegte in der Westfalen-Oberliga, großes Billard, am Ende der Saison 2012/2013 einen hervorragenden 2. Platz und schaffte damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Auf den Aufstieg wurde jedoch aus bekannten Gründen verzichtet. Übrigens: Deutscher Meister in der Bundesliga wurde, beinahe wie immer, der DBC Bochum.


In der Saison 2013/2014 spielten wir im Karambolbereich am großen Tisch mit der 1. Mannschaft in der Verbandsliga Dreiband und mit der 1. Mannschaft in der Oberliga Technik. Am kleinen Tisch mit der 1. Mannschaft in der 1. Bezirksliga Ruhr-Emscher, Technik und in der Dreiband-Bezirksliga. Im Dreiband belegten wir als Aufsteiger den 3. Platz in der Verbandsliga und in der Technik wurden wir Zweiter in der Oberliga. Dadurch erwarben wir die Möglichkeit des Aufstiegs in die 2. Bundesliga, wo wir in der kommenden Saison 2014/2015 auch spielen möchten.


Auch im Poolbereich sind wir erfolgreich: 3 aktuelle Mannschaften spielen in der Landesliga, Bezirksliga und in der Kreisliga. Deutscher Meister 2013/2014? Richtig geraten, wieder mal der DBC Bochum.


In der Saison 2014/2015 spielten wir wieder in der 2. Bundesliga Technik und belegten am Ende mit 9:11 Punkten den 5. Platz. Für den TuS spielten Edmund Ehlert, Ulrich Synek, Volkmar Rudolph und Andreas Potetzki. Die Verbandsliga-Mannschaft am großen Billard schaffte im Dreiband am letzten Spieltag (19. April 2015) den Aufstieg in die Westfalenoberliga. Sensationell. Nach den vielen Abgängen konnte auch im Poolbereich eine Stabilisierung erreicht werden. Unser Verein vermeldet wieder einige Neuanmeldungen. An diesem 19. April 2015 ist auch der Deutsche Meistertitel in der Bundesliga vergeben worden. An wen wohl? Richtig geraten. Der DBC Bochum wurde zum 25. Mal Meister! Eine wahrhaftig unglaubliche Erfolgsstory.


Durch einen relativ großen Umbruch im Karambolage-Bereich der Deutschen Billard Union (DBU) wurde unser Club für die Saison 2015-2016 in die erste Liga hochgestuft. Damit waren wir wieder dort, wo wir bereits 3 Jahre zuvor auch schon spielten. Die I. Mannschaft blieb so zusammen, wie sie in der Vorsaison spielte, ergänzt jedoch um Björn Merkes. Um es kurz zu fassen: Ende der Saison 2015-2016 (2 Fünfer-Gruppen, danach Play offs) belegten wir Platz 9 von 10 Mannschaften. Deutscher Meister wurde – wie immer – der DBC Bochum und das zum 26. Mal.


In der Saison 2016-2017 spielten wir wieder in der 1. Bundesliga. Diese wurde zum ersten Mal mit 10 Mannschaften in einer Gruppe ausgetragen. Der Start erfolgte am 15. Oktober 2016 mit einem Auswärtsspiel beim Vizemeister ABC Merklinde und dem zweiten Spiel am 16. Oktober, ebenfalls auswärts beim Deutschen Meister DBC Bochum.
Neu zum Team stieß Mario Vinci, der bereits in Langenfeld jahrelang in der Bundesliga spielte. Ansonsten blieb die Mannschaft zusammen (Ulrich Synek, Volkmar Rudolph, Edmund Ehlert und Andreas Potetzki).


Leider stieg die Mannschaft am Ende der Saison ab. Durch die beiden Niederlagen am letzten Spieltag (1. und 2. April 2017 in Coburg bzw. Oberursel) wurden wir Tabellenletzter. Deutscher Meister wurde – wie immer – der DBC Bochum und das zum 27. Mal.


Unsere Dreibandspieler spielten eine gute Saison am großen Billard in der Verbandsliga, schafften aber leider nicht den erhofften Aufstieg in die Oberliga. Erfreulich das Abschneiden der beiden Teams am kleinen Billard: Die Techniker (Ulrich Synek, Björn Merkes, Volkmar Rudolph und Andreas Potetzki) schafften als Aufsteiger den Klassenerhalt in der Oberliga Westfalen (höchste Klasse auf dem kleinen Billard) und die 3-Band-Spieler (Ernst Nockemann, Henning Birner, Oleg Brening, Volkmar Rudolph und Andreas Potetzki), ebenfalls Aufsteiger, belegten den 3. Platz in der Verbandsliga.


Im Poolbereich stellten wir insgesamt 3. Mannschaften auf, zwei in der Bezirksliga und eine Hobbymannschaft. Die erste Mannschaft schaffte am letzten Spieltag erfreulicherweise den Aufstieg in die Landesliga. Die Billardabteilung hat derzeit knapp 55 Mitglieder. Wir hoffen sehr, in den nächsten Monaten neue Mitglieder zu gewinnen.
Ein besonderer Dank gilt unseren 2 wichtigsten Sponsoren, der Sparkasse Bochum und dem Elektro-Unternehmen Racherbäumer & Pflüger, hier insbesondere dem noch sehr jungen Geschäftsführer Sebastian Korell.


Der TuS Kaltehardt befindet sich nach wie vor auf einem sehr guten Weg, die Geschichte des ehemaligen „Unter uns“ Langendreer erfolgreich fortzuschreiben. Ohne Historie, ohne die Gründungsväter des Vereins und ohne Tradition gibt es keine dauerhafte Zukunft. Die Gründungsmitglieder von „Unter uns“ wären heute bestimmt und völlig zu Recht stolz auf ihren Verein. Dem Chronisten läuft bei diesen Zeilen und nach 43-jähriger Vereinszugehörigkeit ein richtiger „Schauer“ über den Rücken. Seine Hoffnung besteht darin, über die beschriebene und erfolgreiche Tradition noch lange berichten zu dürfen.

Andreas Potetzki
Bochum, den 14. Juni 2017

 

 

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